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General von Stein Quartier, Freising

Mit der Entwicklung des Geländes der ehemaligen General von Stein Kaserne zu einem neuen Stadtquartier wandelt sich ein bislang unzugängliches Areal zu einem bedeutenden Teil des nördlichen Freising.

Die neue städtebauliche Struktur wird einerseits durch ein prägnantes Gerüst des öffentlichen Raumes bestimmt, der die Verbindung zur Landschaft eingeht und bestehende Vegetationsstrukturen berücksichtigt, sowie durch die angrenzende Baustruktur aus Kaserne und Wohnbebauung und ihrer klaren Definition einzelner Baumassen.

Das Freiraumgerüst wird durch ein Landschaftselement geprägt, welches im Nord-Südverlauf als Promenade ausgebildet ist. Daran schließt ein Netz von Wegebeziehungen in Ost-West-Richtung an, das eine direkte Verknüpfung mit den bestehenden Wohngebieten herstellt. Die Bebauung des Quartiers verzahnt sich mit ihrer baulichen wie landschaftlichen Umgebung. Die weichen Räume zwischen den Gebäuden sind einerseits räumlich Teil des Parks und öffnen sich zu diesem, andererseits bilden sie die privaten und halböffentlichen Räume für die Bewohner.

Die Baufelder sind so dimensioniert das eine vielfältige Bebauung denkbar ist und ein vitaler Wohnungsmix und eine große Nutzervielfalt aufgenommen werden kann. Die Mischung aus drei- bis fünfgeschossigem Wohnungsbau, Punkthäusern und gestapelten Reihenhäusern erzeugt in der Variation der Grundrisse vielfältige Wohnformen – Eigentumsorientiert als auch zur Miete. Diese Variationsoffenheit erzeugt die planerische Sicherheit für eine zielgerichtete als auch marktorientierte Entwicklung des General von Stein Quartiers.

Entwicklung einer Konversionsfläche am nördlichen Stadtrand von Freising

Plangebiet 160.000 qm
BGF Wohnen 75.865 qm
BGF Gemeinbedarf 11.476 qm
BGF Gewerbe 12.805 qm

Ein Projekt in Arbeitsgemeinschaft mit Volker Kleinekort und Georg Verhas (Landschaftsarchitekt)

Wettbewerb 2008
2. Preis

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