Olga-Areal, Stuttgart

Entwicklung eines innerstädtischen Wohnquartiers auf einem ehemaligen Klinikstandort

Landschaftsarchitektur:
Johannes Böttger Büro Urbane Gestalt

Wettbewerb 2011

MGF 16.145 qm
GRZ 0,46
GFZ 1,98
176 Wohnungen

Das Olga-Areal liegt zentral in Stuttgart-West - dem größten und beliebtesten Innenstadtquartier Stuttgarts. Doch verhindern seine monofunktionale Nutzung und die geringe Aufenthaltsqualität seiner Außenräume verhindern bislang, dass er von dieser Lagegunst profitiert. Durch eine kompositorische Verankerung der neu entstehenden Bebauung in ihrer Umgebung, die Entwicklung attraktiver Blick- und Wegebeziehungen, vor allem durch die Schaffung eines lebendigen, gemischten Wohnquartiers mit ergänzenden gewerblichen Nutzungen, soll anstelle des alten Hospitalstandorts mit dem zukünftigen Olgaquartier „ein Stück Stadt“ neu geschaffen werden, das die Trennwirkung der Bismarckstraße mit Hilfe eines Platzes am Übergang zur Elisabethenanlage reduziert.

Das neue Quartier öffnet sich durch den Platz nicht nur zur Elisabethenanlage sondern auch durch eine Gasse zum Kastanienanlägle. Ausgehend von diesen beiden Öffnungen, führt eine Straße durch das Innere des Quartiers. Hierdurch gliedern sich die Baumassen grundsätzlich in zwei Blöcke, welche die Maßstäblichkeit der Umgebung wiederspiegeln. Die Randbebauung der Blöcke gliedert sich in für Stuttgart typische Einzelhäuser. Der Abstand zwischen den Häusern beträgt an der Straße 3 Meter und entspricht damit der traditionellen Proportion im Straßenbild. Um der Problematik des Brandschutzes Folge zu leisten, weitet sich der Abstand zur Blockinnenseite auf mehr als das Doppelte. Dies lässt zumindest einseitig Fenster zum Zwischenraum zu. Die Kubaturen der Neubebauung werden maßvoll in ihrer Höhenentwicklung gestaffelt sowie durch Loggien und eingeschnittene Dachterrassen aufgelockert, ohne dabei die klare Konturierung der Blöcke aufzugeben. Die zweigeschossigen Mansarddächer sind zugunsten einer optimalen Belichtungssituation verzogen – steil auf der Südwest- und Südostseite, flach auf der Nordwest- und Nordostseite.

Städtebau


Wohnen am Kappelberg, Fellbach

Zukunftsquartier Hafner, Konstanz

Aalen-Süd / Union-Areal

Ehemalige GFZ-Kaserne, Mainz

Neues Wohnen in Frankfurt-Eschersheim

Wohnquartier Bergäcker, Nürtingen

Wohnen am Auenpark, Selm

Der andere Park, Heidelberg

Neuer Stadtteil Dietenbach, Freiburg

2. BA Freiham-Nord, München

Südlich Hildener Straße, Düsseldorf

Im Kandergrund, Binzen

Neuordnung der Illenauwiesen, Achern

Hechtsheimer Höhe, Mainz

Albachten-Ost, Münster

Vogelsanger Weg, Düsseldorf

Quartier über der Fils, Wernau

Quartier Moldrickx, Münster

Campus Geisenheim

Schumacher Quartier, Berlin

Hinter der Böck, Düsseldorf

Altstadtquartier Büchel, Aachen

Wiesbadenbrücke-HavinInsel, Wilhelmshaven

Heiligkreuzareal, Mainz

Nordsteimke/Hehlingen, Wolfsburg

Campus Süd, München

Mackensen Kaserne, Hildesheim

Quelleareal, Steinen

Entwicklung Stellingen, Hamburg

Verbindung MARTa – Innenstadt, Herford

Ortsmitte Litzelstetten, Konstanz

Campus Hochschule RheinMain, Wiesbaden

Nachverdichtung Josefsviertel, Moers

Ehemalige Bayernkaserne, München

Haagen-Belist, Lörrach

Bierstadt-Nord, Wiesbaden

Güterbahnhof Nord Baufeld A2, Freiburg

Wohnen an den Buckower Feldern, Berlin-Neukölln

IWZ FH Köln

Orschel-Hagen-Süd, Reutlingen

Güterbahnhof Tübingen

Kreativquartier, München

Meckmannweg / Schwarzer Kamp, Münster

Westliche Innenstadt, Herrenberg

Stadteingang Parksiedlung, Ostfildern

Nordweststadt, Frankfurt am Main

Ortserweiterung Kirchheim b. München

Mercatorquartier, Duisburg

Traun Mitte, Österreich

Stadtoval, Aalen