Wohnen an den Buckower Feldern, Berlin-Neukölln

Entwicklung eines Wohnquartiers auf einer ehemals landwirtschaftlich genutzten Fläche am südlichen Stadtrand Berlins

Landschaftsarchitektur: el:ch

Wettbewerb 2012

Bruttobauland 108.743 qm
Nettobauland 85.259 qm
GRZ 0,28
GFZ 0,86
586 Wohneinheiten

Der Entwurf ergänzt das bestehende Siedlungsgefüge und definiert nach Süden einen klaren Siedlungsrand. An der Schnittstelle von Alt und Neu entsteht ein grüner Quartiersplatz, der sich zwischen Buckower Damm und Christoph Ruden-Straße als Foyer des neuen Quartiers zur Gerlinger Straße hin öffnet. Ein breiter Freiraumkorridor eröffnet den Blick in die offene Landschaft im Süden und setzt die von Grünflächen begleitete Wegeverbindung vom Buckower Dorfteich durch die Hans-Martin-Helbich-Siedlung bis zum Mauerweg hin fort.
Die strukturelle Verwandtschaft zu den baulichen Typologien der näheren Umgebung geht einher mit einer räumlichen Vernetzung durch Wegebeziehungen und der Siedlungsstruktur eingeflochtenen, regionaltypischen Freiraumstrukturen.

Struktur Zunächst stellt die Nord-Süd-Achse des Korridors eine Zweiteilung des Quartiers und damit eine orientierungswirksame Grundstruktur her. Im Weiteren erfolgt eine Zonierung innerhalb der beiden, fast gleich großen Teilbereiche in überschaubare Nachbarschaften, die sich jeweils entlang einer angerartig gestalteten Raumachse gruppieren.
Entlang der Gerlinger Straße entsteht eine präzise Straßenkante, gebildet durch eine Blockstruktur mit Geschosswohnungen, die sich auf der Südseite öffnet und gliedert. Diese Perforation stellt den Übergang zur Flächenstruktur der Einfamilienhäuser her, die sich von hier aus stark durchgrünt und mit Landschaftsbezug nach Süden entwickelt. Als bauliche Sonderform mit starker räumlicher Wirkung flankieren kompakte Gebäudegruppen verdichteten Eigenheimbaus beide Seiten des zentralen Korridor, womit dessen Bedeutung als Stadt – Land – Achse unterstrichen wird.

Freiraum Urbanität und ländliche Atmosphäre verflechten und durchdringen einander zu einer modernen Adaption des Gartenstadtgedankens: „Wohnen im Grünen“ setzt sich über die Grenze des eigenen Gartens in alle öffentlichen und spezifischen Nutzungen gewidmeten Freiräume fort: Die Quartiersstraßen treten als weitläufig grüne, von Bäumen und Wiesenflächen geprägte Anger und Spielstraßen in Erscheinung. Flache Sockelmauern kennzeichnen den Übergang vom Vorgarten zum privaten Freiraum. Die vorgelagerten Grünflächen greifen ein typisches Gestaltungselement brandenburgischer Straßendörfer auf, bilden eine grüne Raumerweiterung der Spielstraße und bringen ein Stück ländlicher Weite in die Siedlung herein.

Verkehr Der westliche Teil des neuen Quartiers wird über die Gerlinger Straße erschlossen, der östliche Teil hingegen über den Buckower Damm. Eine Verbindung ist für den motorisierten Individualverkehr ist zur Vermeidung von Schleichverkehr nicht vorgesehen. Alle Straßen sind im Inneren des Gebiets als Mischverkehrsfläche mit Spielstraßencharakter ausgebildet. Der ruhende Verkehr ist im Falle der freistehenden Eigenheime auf dem jeweiligen Grundstück untergebracht. Die verdichteten Eigenheime erhalten Sammelstellplätze zu ebener Erde. Die zentral positionierten Geschosswohnungsbauten verfügen über eine Tiefgarage.

Städtebau


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