Stadteingang Parksiedlung, Ostfildern

Entwicklung eines Wohnquartiers in Hanglage als Erweiterung der bestehenden Parksiedlung

Landschaftsarchitektur:
Johannes Böttger Büro Urbane Gestalt

Wettbewerb 2011

Plangebiet 28.500 qm
Nettobauland 10.854 qm
BGF 14.771 qm
GRZ 0,67
GFZ 1,3
123 Wohnungen

Stadteingang Parksiedlung
Der Entwurf ergänzt den baulichen Bestand der Parksiedlung auf der Nordseite und rundet die Siedlung damit zum Neckartal baulich ab. Zugleich entsteht ein neuer Stadteingang, der Topografie und Ausblick nutzt, um als prägnanter Ort die Grenze des weit verzweigten Siedlungsgefüges Ostfilderns zu markieren.

Gliederung
Für den Realisierungsteil wird eine Dreiteilung des Grundstücks entsprechend der Höhenstaffelung vorgeschlagen: Eine dichte Bebauung im Süden entlang der Danziger Straße mit geschossweise terrassierten Gärten, ein Streifen mit Einfamilienhäusern auf der Höhe des Wohnhauses Raisch, sowie öffentliches Grün auf der zur Breslauer Straße verbleibenden Dreiecksfläche. Auf diese Weise verzahnt sich das Quartier mit der Landschaft in Nord-Südrichtung.

Erschließung
Folgerichtig entwickelt sich die Haupterschließung des Quartiers in Ost-Westrichtung. Zur Erschließung wird sowohl die Danziger Straße herangezogen wie eine weitere Straße, die auf der Höhe der heutigen Hotelanbindung von der Danziger Straße abzweigt. Von der Abzweigung gelangt man über einen Platz mit Neckartalblick in den Teil, der parallel zur Danziger Straße verläuft, jedoch 9 Meter tiefer liegt. Dieser Straße kommt für das Quartier eine Haupterschließungsfunktion zu, da von hier aus nicht nur die flankierenden Gebäude erschlossen werden, sondern auch sämtliche Tiefgaragen dieses Abschnitts.

Charakteristik
Über den Tiefgaragen befindet sich eine Terrassenlandschaft mit Einzelbaukörpern, die sich geschossweise zur Danziger Straße hinaufstaffelt. Sofern keine Bebauung vorliegt, sind die Terrassen mit privaten Gärten oder mit gemeinschaftlich genutzten Freiflächen belegt. Da nur ein Teil der Terrassen mit Tiefgaragen unterbaut ist, bleibt genug Raum für Baumquartiere. Die privaten Gärten differenzieren sich je nach zugeordneter Wohntypologie und Situation im Gelände. Dabei finden sich dichtere Vegetationsbilder im Süden zur Danziger Straße hin, nach Norden gestalten sich die privaten Freiflächen offener und tragen damit der besonderen Topographie und dem Blick ins Neckartal Rechnung. Private Gärten und befestigte Höfe auf mehreren terrassierten Ebenen zwischen den Häusern und eine durchgehende Kante zur neuen Straße im Plangebiet liefern eine klare Zonierung und nachbarschaftlich nutzbare Räume innerhalb des Quartiers. In größeren Abständen durchschneiden breite öffentliche Treppen die Terrassen, um eine Wegeverbindung zwischen den Straßen herzustellen und um jene Gebäude zu erschließen, die keinen Straßenzugang haben.

Ideenteil
2 Gebäude definieren signifikant den Eingang zur bestehenden Grünanlage mit Spielplatz und machen damit auf diesen öffentlichen Ort aufmerksam. Ein der Kirche vorgelagerter Stadtbalkon zwischen Breslauer Straße und Königsberger Straße wirkt wie ein Pendant zu dieser Bebauung und thematisiert hierdurch die Stadteingangssituation. Die neuen Gebäude rahmen den Blick vom Stadtbalkon und betonen damit die Blickachse ins nördliche Neckartal. Parallel zur Blickachse verläuft der neue Straßenübergang vom Fuße des Stadtbalkons zum Eing ang in die Grünanlage. Alle entfallenden Stellplätze werden zusammen mit den neu zu errichtenden Stellplätzen in einer Tiefgarage nachgewiesen.

Städtebau


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