Biotechnologie-Campus, Mainz

Entwicklungsperspektive für den Biotechnologie-Standort Mainz

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit:
Ludloff Ludloff Architekten
A24 Landschaft
orange edge Stadt- und Verkehrsplanung

Wettbewerb 2023

Plangebiet: 50 ha

IDEE

Organischer Ansatz_Mit der Realisierung des Biotechnologiequartiers erhält das Mainzer Life-Sience-Band und damit die mittlere westliche Stadtentwicklungsachse einen Spross als baulichen Abschluss. Die Bezeichnung versteht sich hier bewusst organisch. Gleich eines pflanzlichen Triebs, welcher mit einer Knospe abschließt ermöglicht das Konzept ein sukzessives Wachstum. Es handelt sich beim Biotechnologiequartier um eine doppelte Bandstadt, deren Zustand immer und nie als fertig zu bezeichnen ist.

Gliederung_Die Entwicklung der Bauabschnitte erfolgt von Ost nach West. Dabei stehen die öffentlich nutzbaren Grünflächen im Zentrum der Anlage. Sie gliedern das Quartier, verleihen ihm einen Campuscharakter und verzahnen es mit der Landschaft. Neben dem Bezug zur Landschaft greift der Entwurf jede weitere Möglichkeit der Vernetzung mit dem Kontext auf, jedoch sind die Anbindungsmöglichkeiten beschränkt. Insgesamt entsteht ein solides städtebauliches Grundgerüst mit prägnanter Adressbildung, welches eine Vielfalt architektonischer Lösungen verträgt.

Identität_Naheliegender Weise bilden die Grünflächen im Zentrum zugleich das Rückgrat des Quartiers. Aufweitungen und Verengungen schaffen abwechslungsreiche Räume und definieren Schwerpunkte. Weitere Markanz gewinnt das Quartier durch seine Plätze und die geschlossene Flankenbildung auf der Nord- und Südseite. Letzteres ermöglicht einen baulichen Lärmschutz für das gesamte Quartier gegenüber der stark frequentierten Saarstraße.

ORGANISATION
Zonierung_Innerhalb der Baufelder erfolgt von den geschlossenen Außenseiten zur grünen Mitte eine weitere Untergliederung. Durch die Nahmobilitätsachse auf der Innenseite und die MIV-Haupterschließung auf der Außenseite entstehen Zäsuren, wodurch sich eine Dreiteilung mit unterschiedlichen funktionalen Schwerpunkten ergibt:

- Die Flankenbebauung im Norden und Süden hat eine einheitliche Breite und nimmt größere Gewerbeeinheiten auf. Sie ist mit Ausnahme eines solitären Punkts an der Saarstraße gleichmäßig
4-geschossig und versteht sich als äußere Klammer des Quartiers.

- Die Mittelspange liegt zwischen der Nahmobilitätsachse und der MIV-Haupterschließung. Demzufolge sind hier die Quartiersgaragen und ergänzend Mobilitätsstationen untergebracht. Daneben prägen größere Laborgebäude und Forschungseinheiten diesen ebenfalls hauptsächlich viergeschossigen Bereich. Untergeordnet gibt es vor allem im Kontext der Plätze besonderes Wohnen mit Nahversorgung und Gastronomie in den Erdgeschossen sowie Flächen für Soziales, Kultur und Freizeit. Verschiedene Gastronomieangebote mit mietbaren Besprechungsräumen nehmen Gäste in Empfang, servieren mittags einen Lunch und organisieren abends After-Work- Events

- Die unterschiedlich tiefe Zone zwischen Nahmobilitätsachse und grüner Mitte ist kleinteilig und zugleich vielfältig strukturiert. Mit 4-7 Geschossen wechselt nicht nur die Höhe der Bebauung häufig, sondern auch die Bautypologie. Hier befinden sich Start Ups neben allen anderen Gebäudenutzungen des Quartiers außer großflächige Gebäude für Gewerbe, Forschung und Mobilität. Das Konzept sieht besonders in diesem Bereich in eine flexible Nutzungsstruktur mit schaltbaren Grundstücken vor.

 

Städtebau


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Bühl III, Lörrach

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